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Volkskrankheit Grippe

Im Winter hat sie Saison: die Grippe. Regelmäßig von November bis April eines jeden Jahres werden die Menschen auf der nördlichen Halbkugel von ihr geplagt, wobei natürlich auch während der Sommermonate Grippefälle auftreten können. Diese Krankheit ist enorm ansteckend und kann sich zu einer Epidemie entwickeln. Für bestimmte Risikogruppen - ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen - sind Grippeschutzimpfungen empfehlenswert.

Was ist eine Grippe?
Unter einer Grippe wird eine Erkrankung der Atemwege verstanden. Verursacht wird diese durch Viren. Influenza-Viren sorgen dafür, dass die Nase läuft, Husten und Fieber auftreten und der Weg für bestimmte Bakterien in den Körper freigemacht wird.
Auch eine Erkältung wird von Viren verursacht. Allerdings sind diese ganz anderer Art und mit den Grippe-Viren gar nicht vergleichbar. Letztere sind viel aggressiver, was die hohe Zahl der Erkrankungen in jedem Jahr verständlich macht. Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung sind von den jährlichen Grippe-Epidemien betroffen.
Dabei gibt es verschiedene Arten der Grippe. Bekannt ist immer noch die Vogelgrippe, die sich 1997 und 2004 von Asien aus nach Europa ausbreitete. Doch es waren nicht nur Vögel betroffen, sondern der Virus sprang auch auf den Menschen über. Der Virus namens H5N1 ist auch heute noch aktiv und es wird befürchtet, dass er mutationsbedingt eine Pandemie verursachen könnte. Seit 2009 ist A/H1N1 bekannt, die Schweinegrippe. Dieser Virus kann sogar von Mensch zu Mensch übertragen werden. Auch gibt es verschiedene Grippeformen neben der erkältungsähnlichen Grippe können zum Beispiel auch Durchfall und Bauchschmerzen auftreten, die sogenannte Magen-Darm-Grippe (siehe www.magendarmgrippe.net/helicobacter-pylori/)

Wie zeigt sich die Grippe?
Das prägnanteste Merkmal einer Grippe ist das plötzliche hohe Fieber. Es geht mit Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie einer allgemeinen Abgeschlagenheit einher. Eine normale Erkältung zeigt sich in der Regel nicht mit solch hohem Fieber. Die Genesung nach einer Grippe dauert lang und kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Das Immunsystem wird stark beansprucht und ist oft nicht in der Lage, erneute Infektionen abzuwehren.

Wie wird behandelt?
An erster Stelle steht die Linderung der Beschwerden, teils mit Medikamenten. Da der Körper geschwächt ist, muss unbedingt Ruhe gehalten werden. Ansonsten ist der Weg frei für einen Bakterienbefall oder schwere Organerkrankungen. So kann eine Lungenentzündung die Folge sein. Eine Behandlung mit Antibiotika ist nur sinnvoll, wenn eine Sekundärinfektion vorliegt, da diese gegen die Influenza-Viren nichts ausrichten können.


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