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Die Pille

Die Pille ist nach wie vor das sicherste Verhütungsmittel und wird deshalb am häufigsten zur Schwangerschaftsverhütung angewendet. Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen ist die Pille, dass Verhütungsmittel der ersten Wahl.

Es gibt die unterschiedlichsten Pillensorten. Fast alle enthalten die beiden weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Es gibt lediglich eine Pille - die Minipille - die nur Gestagen enthält. Aufgrund dieser Eigenschaft wird später auf diese Art noch genauer eingegangen.

Heutzutage haben die Pille niedrige Hormonkonzentrationen und andere Kombinationen. Das ist ein Grund dafür, dass die Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen immer seltener auftreten. Dennoch bleibt die Pille, egal welches Präparat, ein Medikament und sollte nicht ohne ärztliche Rücksprache und ohne Bedenken eingenommen werden.

Die Wirkung/ Anwendung:

Die Pille hat drei verschiedene Wirkungen.

  1. der Eisprung wird verhindert, dadurch das die Eizellreifung gehemmt wird. Der Zyklus besteht  also nur noch aus unfruchtbaren Tagen und es kann nicht zu einer Befruchtung kommen.
  2. der Schleim im Gebärmutterhalskanal verändert sich so stark, dass keine Samen mehr in die Gebärmutter eindringen können
  3. ein befruchtetes Ei kann sich nicht mehr einnisten, da nur noch ungenügend Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.

Die verschiedenen Präparate:

Die unterschiedlichen Präparate unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und in der Art des Einnahmeschemas.

  • Einphasenpillen: Bei dieser Art von Pille enthalten alle Pillen die gleiche Hormonmenge an Östrogen und Gestagen. Man nimmt täglich eine Pille über 21 Tage ein und macht anschließend eine siebetägige Pause. In dieser Phase tritt meistens die Monatsblutung ein.
  • Zwei-/Dreiphasenpillen: Bei diesen Präparaten sind die Hormondragees in der 1. und 2. Zyklushälfte unterschiedlich hoch dosiert. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung wird versucht, sich möglichst an dem natürlichen Zyklus zu orientieren. Bei dieser Pillenart ist die Einnahme genau vorgeschrieben und muss in genauer Reihenfolge eingenommen werden. Ansonsten kann die Sicherheit der Pille beeinträchtigt werden.

Die Sicherheit:

Es ist üblich die Pille schon vom ersten Zyklustag an einzunehmen. Sie verhütet vom ersten Tag der Einnahme und auch in der einwöchigen Pause schützt sie sicher. Falls mal eine Tablette vergessen worden ist, besteht auch weiterhin Schutz, wenn die Einnahme innerhalb von 12 Stunden nachgeholt wird. Bei häufigerem Vergessen sollte die nächsten sieben Tage zusätzlich verhütet werden, damit ein sicherer Schutz gewährleistet ist.

Auch Medikamente (z.B. Antibiotika, Abführmittel, Beruhigungsmittel) können die Wirkung der Pille beeinträchtigen. Ebenso gilt dieses bei Magen-Darm-Problemen. Aus diesen Gründen sollte ebenfalls eine Woche anders verhütet werden.

Wenn Urlaubsreisen oder größere Zeitverschiebungen anstehen, sollte die Einnahmezeit mit dem Frauenarzt abgesprochen werden.

Eine Pillenpause, in der man guckt, ob der natürlich Zyklus noch funktioniert ist heute unüblich. Das bringt den Hormonhaushalt nur durcheinander und ist nicht nötig. Nach Absetzen der Pille kann ohne weiteres eine Schwangerschaft eintreten. Allerdings kann dieses bei Frauen teilweise bis zu einem halben Jahr dauern, da sich erst wieder ein natürlicher Rhythmus einstellen muss, damit ein Eisprung stattfindet.

Vorteile:

Die Verhütung mit der Pille gilt als sehr sicher und die Handhabung ist ziemlich einfach. Vor allem für Mädchen und junge Frauen, die auf keinen Fall schwanger werden wollen, ist die Pille die beste Methode. Die Monatsblutung tritt in der Regel nur schwach auf und ist kürzer als die natürliche Blutung. Außerdem wirkt sie sich positiv auf unreine Haut aus, und soll laut wissenschaftlichen Studien vor bestimmten Krebsarten schützen.

Die Kosten für die Pille werden bis zum vollendeten 20. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch für Frauen über 35 Jahren ist die Einnahme der Pille unbedenklich, sofern sie gesund sind, nicht rauchen und möglichst gering dosierte Präparate einnehmen.

Nachteile:

Wie jedes Medikament gibt es auch bei der Pille eine Reihe an Nebenwirkungen und unerwünschten Begleiterscheinungen. Dazu gehören u.a. Übelkeit, Gewichtszunahme, sexuelle Unlust, Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen oder Spannungsgefühl in den Brüsten. Schwerwiegendere Risiken bestehen z.B. bei früher und/oder langer Pilleneinnahme. Hier steigt das Brustkrebsrisiko und unter Umständen kann dies auch Auswirkungen auf Herz und Kreislauf haben. Aus diesem Grund sollte die Pille immer von einem Frauenarzt verschrieben werden.

Bei bestimmten Erkrankungen der Leber, nach Thrombosen oder Embolien kommt eine Verhütung mit der Pille nicht in Frage. Individuell muss die Einnahme bei Menschen mit Diabetes geprüft werden. Außerdem sollten Frauen, die mit der Pille verhüten auf keinen Fall rauchen.

Die Pille wird nur nach einer gründlichen Voruntersuchung verschrieben und halbjährliche Untersuchungen beim Frauenarzt müssen unbedingt eingehalten werden.


Die Pille für die Frau - Hier einige Beispiele:


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