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Die Hormonspirale

Die Hormonspirale bietet Frauen seit 1997 die Möglichkeit mit einem Intrauterinensystem (IUS) zu verhüten. Das bedeutet eine Wirkungsweise aus der Pille und der Spirale.

Die Wirkung/ Anwendung:

Die Hormonspirale enthält ein kleines Hormondepot, welches das Hormon Levonorgestrel freisetzt. Durch dieses Hormon wird der Zervixschleim im Gebärmutterhals verdickt und wird somit undurchlässig für Spermien während des Eisprungs.

Falls doch Spermien durchkommen sollten, werden diese in ihrere Beweglichkeit gehemmt. Außerdem wird durch das Hormon der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut reduziert, sodass sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten könnte.

Die Hormonspirale ist bis zu 5 Jahre wirksam und wird ähnlich wie die herkömmliche Spirale beim Frauenarzt eingesetzt.

Die Sicherheit:

Durch Erfahrungen aus der Praxis und durch Studien zeigt sich, dass die Hormonspirale sehr sicher ist.

Vorteile:

Die Vorteile der Hormonspirale sind die gleichen, der Kupferspirale. Allerdings verringert sich bei der Hormonspirale die Blutungsstärke bei Frauen mit starken Regelblutungen.

Nachteile:

Bei der Hormonspirale kommt es sehr häufig zu dauerhaften, unregelmäßigen Blutungen. Besonders am Anfang treten häufig Schmierblutungen, Kopfschmerzen und Spannungsgefühle in den Brüsten auf.

Auch bei der Hormonspirale treten vermehrt Entzündungen im Beckenbereich auf und auch Bauchhöhlenschwangerschaften und Uterusperforationen sind nicht selten.

Das Einsetzten der Hormonspirale erweist sich als schwierig, da das Einführungsrohr dicker ist, als bei anderen Spiralen. Gerade bei Frauen, die noch keine Kinder zur Welt gebracht haben ist das Einführen schwierig, da gegebenenfall der Gebärmutterhals gedehnt werden muss.

Aus diesem Grund sollten diese Frauen die Hormonspirale nicht als Methode der ersten Wahl in Betracht ziehen. Nur wenn keine anderen zuverlässigen Methoden in Frage kommen, könnte es möglich sein, dass sich der Frauenarzt für die Hormonspirale entscheidet.


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