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Das Femidom

Das Kondom für die Frau - auch Femidom - genannt ist in Deutschland nicht auf dem Markt. Es kann jedoch auf Wunsch unter verschiedenen Namen in der Apotheke bestellt werden.

Das Femidom ist wie das normale Kondom auch, rezeptfrei.

Die Wirkung/ Anwendung:

Das Femidom besteht aus Kunststoff und hat an beiden Hüllenenden flexible Ringe. Der eine Ring schirmt den Muttermund ab, in dem er wie ein Diaphragma zwischen Schambein und hinterem Scheidengewölbe liegt.

Der zweite Ring liegt über den großen Schamlippen, sodass er nicht in die Scheide rutschen kann. Durch diesen Sitz entsteht eine Röhre, die verhindert das Samenflüssigkeit über den Muttermund in die Gebärmutter gelangt.

Das Femidom sollte immer von innen und außen mit Gleitmittel bestrichen werden.

Die Sicherheit:

Das Femidom ist bei richtiger Anwendung genauso sicher wie das Kondom für den Mann. Vorteile: Das Verhütungsmittel bietet Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und ermöglicht der Frau, sich zu schützen, auch wenn der Mann kein Kondom benutzen möchte.

Das Femidom kann bereits vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt werden und bietet als einziges Verhütungsmittel neben dem Kondom einen Infektionsschutz.

Nachteile:

Die Handhabung des Femidoms erweist sich als äußerst schwierig. Das Platzieren der Ringe ist für viele Frauen äußerst umständlich. Ebenso wie das Kondom für den Mann ist das Femidom nur für den einmaligen Gebrauch geeignet.

Die Anschaffung erweist sich häufig als sehr aufwendig und die Kosten sind auch eher hoch. Dieses sind Gründe, warum es bislang nicht in Deutschland verbreitet wurde.


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