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Die Dreimonatsspritze

Die Wirkung/ Anwendung:

In der Dreimonatsspritze ist das Hormon Gestagen enthalten. Die Dreimonatsspritze wird in den Gesäßmuskel gespritzt und verhindert in erster Linie den Eisprung. Wie der Name schon sagt, wird sie in aller Regel alle 3 Monate verabreicht.

Die Dreimonatsspritze ist nur für Frauen geeignet, die andere Verhütungsmittel nicht vertragen oder mit der Einnahme von Pillenpräparaten nicht zurecht kommen. Außerdem ist die Dreimonatsspritze nur für Frauen geeignet, die einen normalen Zyklusverlauf haben.

Die Sicherheit:

Die Dreimonatsspritze hat eine hohe Sicherheit bei der Verhütung von ungewollten Schwangerschaften.

Vorteile:

Vor allem Frauen, die sich nicht täglich um ihre Verhütung Gedanken machen möchten, bietet die Dreimonatsspritze genau das richtige. Aber gerade bei Frauen, die augrund bestimmter Erkrankungen (z.B. Sichelzellanämie) keine hormonellen Verhütungsmittel vertragen, ist die Dreimonatsspritze meist Mittel der Wahl.

Nachteile:

Wie bei allen anderen Verhütungsmitteln, gibt es auch bei der Dreimonatsspritze Nebenwirkungen. Es kommen verhäuft Zwischen- und Schmierblutungen vor. Ebenfalls kann sie zu Kopfschmerzen, Nervosität, Schwindel, Depressionen, Akne und Gewichtszunahme kommen.

Auf Grund der hohen Hormondosierung wird die Dreimonatsspritze von vielen Frauen nicht vertragen.

Studien haben gezeigt, dass eine langandauernde Behandlung mit der Dreimonatsspritze zu einer Verminderung der Mineralknochendichte führen kann. Dieses Riskio ist vor allem bei Frauen zwischen 18-21 Jahren am größten.

Ein weiterer Nachteil der Dreimonatssprite ist die lange Zeit, bis sich der normale Zyklus und die Fruchtbarkeit wieder einstellt. Dieses kann unter Umständen bis zu einem Jahr, nach der letzen Injektion dauern. Für Frauen, die sich nicht so lange festlegen wollen, ist diese Methode der Verhütung eher weniger geeignet.


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