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Ablauf der Strahlentherapie bei Kehlkopfkrebs

Die Strahlenbehandlung beginnt mit einem Aufklärungsgespräch durch den Strahlentherapeut. Dieser erläutert Ihnen, warum eine Strahlenbehandlung sinnvoll ist, ob es evtl. andere Möglichkeiten gibt, wie die Therapie abläuft und mit welchen Folgen Sie rechnen müssen.

Die genaue Bestrahlungsplanung erfolgt über den Computer. Hierzu wird eine dem Gesicht und Hals enganliegende Maske hergestellt, die den Kopf bei der Bestrahlung in immer gleicher Weise aufnimmt. Die Bestrahlungsfelder werden dann auf dieser Maske markiert, sodass immer sicher gestellt werden kann, dass die Strahlenquelle immer wieder genau auf das Strahlungsfeld ausgerichtet werden kann.

Die moderne Computertechnik ermöglicht es, die Tumorareale mit einer ausreichenden Dosis zu bestrahlen und andererseits das gesunde Gewebe bestmöglich zu schützen.

Die Planung der Bestrahlung ist der aufwendigste Teil. Hier muss Maßarbeit geleistet werden, welche von allen Beteiligten Geduld erfordert.

Wenn der Strahlentherapeut die Gesamtmenge der Strahlen berechnet hat, erhalten Sie diese in mehreren Sitzungen, meist an fünf Tagen in der Woche - das Wochenende ist als Ruhepause vorgesehen.

Die Strahlentherapie wird sich über mehrere Wochen erstrecken, dauert aber pro Sitzung nur wenige Minuten. Durch die Aufteilung der Strahlen in Einzelportionen, ist die Strahlenbelastung so gering, dass Nebenwirkungen nur selten auftreten.

Die Behandlung erfolgt ambulant. Das heißt, Sie kommen für die Bestrahlung in die Klinik und können danach wieder nach Hause fahren.

Während der Bestrahlung sind Sie alleine in dem Bestrahlungsraum, um das Behandlungsteam zu schützen. Sie können aber über eine Kamera und eine Gegensprechanlage jederzeit Kontakt zu den Angestellten aufnehmen.

Wichtig ist, dass sich Ihre Zähne vor der Behandlung in einem einwandfreien Zustand befinden. Dadurch wird das Risiko verringert, dass später Zahnschäden auftreten.

 


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