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Das Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionale Störung des Darms, von der etwa doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen sind. Die Betroffenen leiden unter Darmbeschwerden, die sich auch nach einer gründlichen Untersuchung auf keine körperliche Ursache zurückführen lassen. Vor einigen Jahren dachte man noch, dass ein Reizdarm psychische Gründe hat. Nun weiß man inzwischen, dass mehrere Faktoren in Kombination diese unangenehme Krankheit hervorrufen.

Die Ursachen

Die Faktoren für einen Reizdarm sind sehr vielschichtig. Forscher haben in den vergangenen Jahren herausfinden können, dass psychische Einflüsse wie beispielsweise Ärger, Stress, Kummer oder Angst ebenso zu dieser Krankheit führen können wie Infektionen oder Störungen im Nervensystem des Darms. Kommen diese Faktoren in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen, kann die Krankheit ausbrechen.

Zu Beginn der Forschungen wurde auch immer wieder über eine falsche Ernährung diskutiert. Untersuchungen haben aber ergeben, dass die Ernährung, egal wie diese auch ausfallen mag, keinen oder einen nur sehr geringen Einfluss auf die Krankheit hat und daher nicht als Ursache angesehen werden kann.

Die Vorbeugung

Viele Krankheiten können mit einer guten Vorbeugung verhindert oder in ihrem Verlauf abgeschwächt werden. So auch bei einem Reizdarmsyndrom. Wenn Sie davon betroffen sind, dann versuchen Sie im ersten Schritt, innere Ruhe zu finden. Bauen Sie Stress und all jene Dinge ab, die Ihnen psychisch zusetzen. Treiben Sie Sport zur Entspannung. Besonders empfehlenswert sind sportliche Übungen aus dem Bereich Yoga. Entschleunigen Sie ihr Leben und betonen Sie die positiven Aspekte darin. Denken Sie auch an ausreichend Bewegung. Lassen Sie das Auto einmal stehen, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie ein wenig mit dem Rad. Sie müssen keinen Hochleistungssport betreiben, um gesund zu bleiben. Ein wenig gezielte Bewegung ist vollkommen ausreichend. Und dafür muss man in kein Fitnessstudio gehen oder den kompletten Tagesrhythmus umkrempeln.

Außerdem sollten Sie gleichzeitig auf eine ausgewogene Ernährung achten. Zwar ist diese nicht unbedingt Krankheitsauslöser. Doch wer sich gesund ernährt, schafft immer eine gute Basis für den Körper und den Geist. Und dies sollte das oberste Ziel sein.

Die Behandlung

Einen Reizdarm kann man auf unterschiedliche Art und Weise behandeln. In erster Linie wird der Arzt eine Linderung der Beschwerden anstreben. Sie wird er regelmäßige und ausgewogene Ernährung empfehlen. Außerdem wird er das Zeitmanagement des Betroffenen erfragen und eventuell korrigieren. Zudem sollten Sie als Therapie auf Alkohol verzichten oder den Genuss so weit wie möglich einschränken. Im Gegenzug wird Ihnen der Arzt eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme empfehlen. Besonders gut für die Behandlung eignen sich Wasser und ungesüßte Tees.

Und auch mit Hilfe von Medikamenten kann einiges getan werden. So helfen pflanzliche Mittel gegen Blähungen. Krampflösende Medikamenten oder Schmerzmittel können in einer akuten Situation zusätzlich eingenommen werden. In Ausnahmefällen kann der Arzt auch Antidepressiva verschreiben.

Die Hausmittel

Das Reizdarmsyndrom kann mit einigen Hausmitteln gut in den Griff bekommen werden. So sind Kümmel, Anis und Fenchel dafür bekannt, sehr freundlich zum Magen und zum Darm zu sein. Ihre krampflösende Wirkung entfaltet sich dann besonders gut, wenn man sie als Tee zu sich nimmt. Auch lokale Wärmeanwendungen können die Symptome mildern. Und wenn Sie sich mit Meditation ein wenig auskennen, dann sollten Sie dies unbedingt einmal versuchen. Es hilft und sorgt für Entspannung im Darm.
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