Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Außerdem geben wir Informationen zu Nutzung unserer Website an unsere Werbe-Partner weiter. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu!

Die Entstehung von Rachen- und Kehlkopfkrebs

Die Bezeichnung "Krebs" ist ein Überbegriff für alle bösartigen Neubildungen oder Tumore, die sich aus veränderten Zellverbänden entwickeln. Da bei dieser Veränderung die Erbmasse betroffen ist, kommt es zu einer schnelleren Zerteilung der Zellen, welche die Grenze der Organe missachten. Benachbartes Gewebe und Organe werden angegriffen und durch die ausgeschwemmten Zellen können Tochtergeschwülste entstehen.

Die Zahl der neuen Krebserkrankungen im Bereich des Mundes, des Rachens und des Kehlkopfes ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland leicht gesunken. Am häufigsten sind Personen zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr betroffen, jedoch erreicht die Krankheit auch immer mehr junge Menschen. Männer sind von diesem Krankheitsbild ein vielfaches mehr betroffen als Frauen. Krebserkrankungen im Mund-, Rachen- oder Kehlkopfbereich liegen bei Männern schon an fünfter Stelle aller Krebserkrankungen.

Hauptrisikofaktoren Rauchen und Alkohol

Wie bei vielen anderen Krebsarten auch, ist die Ursache warum Krebs im Rachen- und Kehlkopfbereich entsteht, noch unklar. Doch in der heutigen Zeit wissen wir, dass es Faktoren gibt, die diese Krankheit begünstigen.

Besonders gefährdet sind deshalb Menschen

  • die regelmäßig und viel rauchen und früh damit angefangen haben
  • die regelmäßig größere Mengen Alkohol zu sich nehmen - besonders wenn sie zusätzlich rauchen - und
  • bei denen der Arzt bereits das Vorstadium einer Krebserkrankung festgestellt hat

Viele Erkrankte wissen überhaupt nicht, warum sie an Krebs erkrankt sind. Bei manchen Betroffenen liegt jedoch der Verdacht nahe, das die Krankheit mit dem Beruf zusammenhängt - z.B bei Kontakt mit krebserregenden Stoffen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann in einem solchen Fall, die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt werden. Es ist aufgrund der Rehabilitationsmaßnahmen oder der finanziellen Entschädigung sehr wichtig darauf zu achten.

Gerade bei Kehlkopfkrebs kann es sich um eine anzeigepflichtige Berufskrankheit handeln. Die Schadstoffe Asbest, Arsen, Nickel und Chrom sowie Benzpyrene können Rachen- und Kehlkopfkrebs hervorrufen, wenn über einen langen Zeitraum und in hohen Konzentrationen mit ihnen gearbeitet wurde.

Es besteht sowohl für Ärzte als auch für Unternehmer eine gesetzliche Anzeigepflicht, da Kehlkopfkrebs als Berufskrankheit ein entschädigungspflichtiger Versicherungsfall ist.

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jeder Mensch der zu einer Risikogruppe gehört zwingend an Rachen- und Kehlkopfkrebs erkrankt. Man sollte jedoch bei einem oder mehreren Merkmalen, die zutreffen, daran denken, dass das Risiko deutlich erhöht ist.


Seiteninformationen: Letzte Änderung: 10.02.2010 - 11:48, PageViews: 4.846