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Kernspintomographie statt Mammographie

Nach Angaben von wissenschaftlichen Forschern ist die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) bei der Früherkennung wesentlich besser als die Mammographie oder Ultraschall-Untersuchungen.

Aufgrund dieses Ergebnisses einer Studie fordern Mediziner nun, die Früherkennungsleitlinien, vor allem für Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko zu ändern. Es würde schon ausreichen diese Frauen einmal jährlich nur mit einem MRT zu untersuchen.

Bei der Studie wurden über 700 Frauen mit einem erhöhten Brustkrebs-Risiko über 1 Jahr mittels MRT, Mammographie und Ultraschall untersucht. Bei 27 Frauen fanden die Ärzte Brustkrebs oder eine Vorstufe des Mammakarzinoms. Bei 93% wurde der Tumor durch das MRT sichtbar.

Im Vergleich dazu kam der Ultraschall nur auf 37% und die Mammographie nur auf 33%. Dieses Ergebnis zeigt deutlich, das bei Frauen mit einem erhöhten Risiko eine wirklich Früherkennung nur mittels MRT möglich ist.

Die Leitlinie sagen bislang, das eine Magnetresonanz-Tomographie nur zusätzlich zur Mammographie oder Sonographie empfohlen wird. Diese Empfehlungen sind nach neuesten Erkenntnissen nicht mehr haltbar, denn weder durch Mammographie noch durch Ultraschalluntersuchungen wurde eine Entdeckung des Brustkrebs verbessert.
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