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Vulvitis

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 940

Unter einer Vulvitis versteht man die Entzündung der äußeren weiblichen Genitalien und des Scheideneingangs.

Eine Vulvitis kann durch eine Kontaktallergie mit Kleidung, Pflege- oder Waschmittel, durch vermehrtes Schwitzen, durch Infektionen mit bestimmten Keimen oder Hautdefekte durch Sexualkontakte entstehen. Selten kann die Entzündung auch durch eine Neurodermitis der Vulva oder durch eine Autoimmunerkrankungen hervorgerufen werden.

In den meisten Fällen tritt eine Vulvitis in Verbindung mit einer Infektion auf.

Bakterielle Infektionen bzw. Pilzerkrankungen werden mit Hilfe eines Abstriches unter dem Mikroskop festgestellt. Wenn dieser Test negativ ist, werde Hautproben entnommen, um Hauterkrankungen wie z.B. das Malignom auszuschließen.

Einer eine Vulvitis kommt es zu Rötung, Schwellung, Schmerzen und Juckreiz im Genitalbereich. Die Urinausscheidung kann ebenfalls durch eine solche Entzündung sehr schmerzhaft sein.

Die Therapie erfolgt in den meisten Fällen durch die Gabe von einem Antimykotikum oder einem Antibiotikum. Bei Immunologische Erkrankungen wird der Frau eine cortisonhaltige Salbe verschrieben.


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