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Vaskulitis

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 921

Unter einer Vaskulitis versteht man eine Entzündung von Venen, Arterie, Arteriolen, Kapillaren oder Venolen, die aufgrund von autoimmunologischen Prozessen entsteht. Durch diesen Vorgang können Organe, die von diesen Blutgefäßen versorgt werden, ebenfalls geschädigt werden.

Die Ursache einer Vaskulitis ist am häufigsten eine Allergie vom Typ 3.

Formen:

  • primäre Vaskulitiden: treten auf beim Kawasaki-Syndrom, Schönlein-Henoch usw. auf
  • sekundäre Vaskulitiden: treten durch Infektions- oder Autoimmunerkrankungen auf
  • nichtklassifizierte Vaskulitiden

Symptome:

  • Fieber
  • Nachtschweiß
  • Gewichtsabnahme
  • Gelenkschmerzen
  • im späteren Verlauf kommen Organsymptome hinzu

Therapie:

Die Therapie ist je nach dem welche Organe betroffen sind, unterschiedlich. Viele Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken sind bei der Behandlung einer Vaskulitis unverzichtbar. Dazu zählen z.B. Kortisonpräparate oder Immunsupressiva.

In Einzelfällen kann es zu einer Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation kommen.

Der Verlauf der Erkrankung hängt davon ab, an welcher Autoimmunerkrankung die betroffene Person erkrankt ist. Entscheidend ist in jedem Fall die frühzeitige und konsequente Therapie.

Rund 80% der Erkrankten sind nach der Behandlung nach 1 Jahr beschwerdefrei. Wichtig ist es die genauen Warnzeichen der Erkrankung zu kennen, da eine Vaskulitis auch nach Jahren erneut auftreten kann.

 


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