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Neuralgie

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 446

Als Neuralgie werden Nervenschmerzen bezeichnet, die sich im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Nerven ausbreiten.

Nervenschmerzen entstehen durch Schädigungen von peripheren Nerven. Diese Schädigungen können durch Entzündungen (Neuritis), Strahlungen, Verätzungen, Druck (z.B. bei Bandscheibenvorfällen) oder Stoffwechselstörungen (Diabetes) entstehen.

Unterschiede

  • die Markscheide ist geschädigt: einschießende, heftige Schmerzen
  • die Nervenfaser ist geschädigt: Taubheitsgefühl mit schmerzhaften Empfindungen
  • der Nerv ist nicht ausreichend durchblutet: heftige Schmerzen durch Druck auf den betroffenen Nerv, sofortige Linderung bei Entfernung des Problems

Die Behandlung von Nervenschmerzen richtet sich immer nach der Art und Ursache der Schmerzen. Die chirurgische Beseitigung der Kompression ist in den meisten Fällen sinnvoller als die symptomatische Behandlung. Hierbei muss aber immer an das individuelle Risiko einer Operation gedacht werden.

Bei einschießenden Schmerzen helfen Antikonvulsiva oder Opiate. Sollten die Beschweren über einen langen Zeitraum anhalten sind auch Regionalanästhesien oder Akupunktur ein Therapieansatz.


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