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Mekonium

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 382

Als Mekonium wird der erste Stuhlgang eines Neugeborenen bezeichnet.

Es ist eine zähe, dunkle Masse aus dem Epithel der Schleimhäute, Fruchtwasser und eingedickter Galle, welche in dem noch funktionslosen Darm angesammelt wird.

Dieses Verdauungsendprodukt sollte bis 48 Stunden nach der Geburt von dem Neugeborenen ausgeschieden werden und wird nach der Nahrungsaufnahme von Muttermilch durch Fäzes ersetzt.

Das Ausbleiben des sogenannten Kindspech kann auf einen Darmverschluss, Passagestörungen oder Morbus Hirschsprung hindeuten.

Es kann bereits vor der Geburt Mekonium von dem Ungeborenen in das Fruchtwasser in der Gebärmutter abgegeben werden. Da es zu einer Mekonium-Aspiration (das Ungeborene atmet das grüne Fruchtwasser ein)  kommen kann, ist mekoniumhaltiges Fruchtwasser immer als pathologischer Befund anzusehen.


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