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Leukozytopenie

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 351

Als Leukozytopenie wird in der Medizin die Verminderung von weißen Blutkörperchen im Blut bezeichnet. Die Leukozytenzahl sinkt dabei auf unter 4.000 pro Mikroliter Blut und betrifft am häufigsten die neutrophilen Granulozyten. Das Gegenteil der Leukozytopenie ist die Leukozytose.

Ursache für die Verminderung der neutrophilen Granulozyten können z.B Infektionskrankheiten, Chemotherapien oder Blutkrankheiten sein.

Ist die Leukozytenzahl stark verringert, ist die betroffene Person einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

Da Granulozyten nur einer sehr kurze Lebensdauer haben, ist eine Transfusion - welche auch nur an wenigen Zentren durchgeführt wird - nicht sehr wirkungsvoll.

Durch die Gabe von hämatopoetischen Wachstumsfaktoren, kann man versuchen, die Leukozytenzahl zu erhöhen. Hierfür kommen die Arzneistoffe Lenograstim, Filgrastim oder Pegfilgrastim in Frage.


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