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Kontraindikation

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 342

Als Kontraindikation wird eine Gegenanzeige bezeichnet, warum eine Maßnahme nicht angewendet werden darf. Man spricht vor allem in der Medizin davon, wenn der Schaden größer sein würde, als der erhoffte nutzen einer Therapie.

Unterschiede:

  • absolute Kontraindikation: die Maßnahme ist vollständig verboten, z.B. die Gabe von Penicillin bei einer Person, die bereits einmal auf das Medikament allergisch reagiert hat.
  • relative Kontraindikation: spricht im Allgemeinen gegen die Maßnahme, kann aber im Einzelfall, wenn der Nutzen höher ist als der Schaden angewendet werden, z.B. sollte Acetylsalicylsäure bei einem Magengeschwür nicht gegeben werden, darf jedoch bei Fehlenden Alternativen verabreicht werden, wenn dadurch ein zweites Magengeschwür verhindert wird.
  • falsche Kontraindikation: irrtürmliche Kontraindikation, aus Angst vor Nebenwirkungen und Schaden ohne ärztliche Diagnose geäußert.


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