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Kephalhämatom

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 321

Ein Kephalhämatom tritt aufgrund der Scherkräfte während der Geburt bei einem Neugeborenen auf.

Es ist ein Bluterguss unter der Knochenhaut, welcher durch das Zerreißen kleiner Blutgefäße entsteht. Am häufigsten ist das Scheitelbein von diesem Hämatom betroffen.

Durch die Blutung kommt es zu einer Anhebung der Knochenhaut vom Schädeldach, was zu einer elastischen Schwellung führt, die die Schädelnähte überschreitet.

Folge können bei Neugeborenen eine Blutarmut bzw. eine verstärkte Neugeborenengelbsucht sein.

Das Kephalhämatom geht im Laufen von einigen Wochen bis Monaten zurück und bedarf keiner Therapie.


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