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Hämatom

Self-med.net Lexikon Eintrag Nr. 240

Ein Hämatom - auch Bluterguss oder blauer Fleck genannt - tritt auf, wenn Blutgefäße verletzt werden und das Blut ins Körpergewebe austritt.

Ursachen:

Hämatome enstehen meist durch äußere Gewalteinwirkung und entstehen im subkutanen Bereich. Ein Bluterguss kann sehr schmerzhaft sein und stark anschwellen, heilt aber in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen ab.

Der Körper baut im Laufe der Zeit die Blutrückstände ab, was zu verschiendenen Farben während der Heilung führen kann.

Phasen der Heilung:

  1. Rot: das Blut tritt durch das Aufplatzen der kleine Gefäße ins Gewebe
  2. Dunkelrot-Blau: Gerinnung des Blutes
  3. Braun-Schwarz: Hämoglobin wird abgebaut und zu Choleglobin umgewandelt
  4. Dunkelgrün: Hämoglobin wird abgebaut und zu Biliverdin umgewandelt
  5. Gelb-Braun: Hämoglobin wird abgebaut und zu Bilirubin umgewandelt

Wenn die verletzte Stelle direkt gekühlt wird, werden die Schmerzen gedämmt und die Ausbreitung wird dadurch, dass sich die Blutgefäße beim Kühlen zusammenziehen und weniger Blut ins Gewebe austritt verringert.

Hämatome werden dann gefährlich, wenn sie im Gehirnbereich oder an inneren Organen auftreten oder aber bei Personen, die an der Bluterkrankheit erkrankt sind oder blutverdünnende Medikamente einnehmen.


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