Hier erfahren Sie nützliche Informationen zum Thema Latexallergie
Unter der Latexallergie versteht man eine Überempfindlichkeit gegen Naturlatex. Latex wird zur Herstellung von Schutzhandschuhen, medizinischen Hilfsmitteln (z.B. Spritzen, Infusionsbehälter) und verschiedenen Dingen des alltäglichen Leben (z.B. Haargummis) verwendet.
Das Material wird aus dem Milchsaft des Parakautschukbaumes gewonnen und stammt vorwiegend aus Südostasien. Die Latexallergie wird durch bestimmte Proteine, die im Latex enthalten sind, ausgelöst. Diese Substanzen sind meistens nur Rückstände aus der Produktion oder Zusatzstoffe des Naturkautschuks.
Besonderes leicht werden Allergene aus gepuderten Latexhandschuhen freigesetzt, da das Puder die Allergene bindet und beim An- und Ausziehen aufwirbelt. Dadurch können sich die Partikel in der Luft verbreiten und zu einer Sensibilisierung der Atemwege führen.
Bei allergischen Personen kann es deshalb bei bloßen Aufenthalten in Arztpraxen oder Krankenhäusern zu starke Beschwerden kommen.
Bis 1980 war die Latexallergie völlig unbekannt. Heute gehört sie zu einer der häufigsten Berufsallergien und etwa 2% der deutschen Bevölkerung sind von deer Latexallergie betroffen. Die Erkrankung gewann durch den zunehmenden Gebrauch von Latexhandschuhen zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass etwa 17 Prozent des Pflegepersonals allergisch auf das Material Latex reagieren.
Beschäftigte aus der Gummiindustrie, Gärtner, Raumpfleger und Friseure sind außerdem einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an einer Latexalllergie zu erkranken.
Außerdem ist bewiesen, dass Kinder mit einer Spina Bifida Erkrankung oder Erwachsene mit bestehenden Handekzemen besonders anfällig für eine Latexallergie sind.
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Ursachen, die zu einer Latexallergie führen können
Die Latexallergie wird in einen Soforttyp und eine Spättyp eingeteilt. Betroffene Personen reagieren häufig schon auf Lebensmittel die mit Latexhandschuhen angefasst wurden.
885 Aufrufe, Letzte Änderung 2009-07-14 19:16:38 -
Diese Symptome können bei einer Latexallergie auftreten
Bei der Latexallergie können u.a Symptome wie Quaddeln, Magen-Darm-Beschwerden, Schnupfen und Asthma auftreten.
1881 Aufrufe, Letzte Änderung 2009-07-14 19:26:10 -
Möglichkeiten der Diagnostik bei Verdacht auf eine Latexallergie
Es stehen verschiedene Diagnostikverfahren zur Verfügung. Am wichtigsten ist jedoch die Einschätzung durch den Arzt. Dieser stellt z.B. fest, ob man zu einer Risikogruppe gehört.
1087 Aufrufe, Letzte Änderung 2009-07-14 20:22:51 -
Medikamentöse Therapie bei einer Latexallergie
Latexallergikern stehen ein Reihe an Medikamenten zur Verfügung. Dazu zählen verschiedene Augen- bzw. Nasentropfen, aber auch ein Notfallset sollte jeder Betroffene besitzen.
914 Aufrufe, Letzte Änderung 2009-07-14 20:31:40 -
Nützliche Tipps im Umgang mit der Latexallergie
Man sollte bei einer Latexallergie jeglichen Kontakt mit dem Allergen vermeiden und auf einige Hinweise achten.
928 Aufrufe, Letzte Änderung 2009-07-14 20:40:44

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