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Mögliche Ursachen einer Latexallergie

Die Latexallergie kann in zwei verschiedene Allergietypen eingeteilt werden:

  • Sofort-Typ-Allergie: die entscheidenden Allergene bei diesem Typ sind Proteine des Naturlatex. Diese Proteine dienen dazu, die Bildung spezifischer IgE-Antikörper auszulösen und sind meist Rückstände aus industriellen Produktionen.
  • Spättyp: bei diesem Typ wird die allergische Reaktion durch Zusatzstoffe ausgelöst, die der Kautschukmilch bei der Latexherstellung hinzugefügt worden sind. Diese Allergene führen erst nach über 12 Stunden zu den ersten Symptomen.

In alltägliche Dinge des Lebens, wie z.B. Gummibändern (in Unterwäsche), Schnullern, Luftballons, Radiergummis, Turnschuhen, Kondomen, Autoreifen und Haushaltshandschuhen ist der allergieauslösende Stoff Latex enthalten. Leider wir der Inhaltsstoff nur in seltenen Fällen deklariert.

Häufig reagieren Personen die gegen Latex allergisch sind auch auf Kiwi, Banane, Avocado, Esskastanie, Ananas, Dattel, Feige und Pfirsich. In seltenen Fällen reagieren die Betroffenen sogar auf Lebensmittel, die mit Latexhandschuhen angefasst wurden.

Besonders medizinische Eingriffe wie z.B. Operationen, Zahnarztbehandlungen oder gynäkologische Untersuchungen sind eine große Gefahr für die Allergiker, wenn der behandelnde Arzt Latexhandschuhe verwendet. Durch den direkten Kontakt mit Blut oder den Schleimhäuten, kann es zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen. Aus diesem Grund trägt medizinisches Personal heute zunehmend latexfreie Handschuhe.


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