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Hühneraugen richtig behandeln

Ursachen

Eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung von Hühneraugen sind Schuhe, die nicht gut sitzen. Werden die Füße eingezwängt oder entsteht zu viel Druck, bilden sich Hühneraugen. Wenn die Schuhe der Auslöser sind, so bilden sich Hühneraugen an den Zehen. Der vierte und fünfte Zeh ist hiervon ebenso betroffen, wie der Zeh neben dem großen Zeh. Leidet jemand an einem Hammerzeh, können sich durch diese Fehlstellung ebenfalls Hühneraugen bilden. Das Hühnerauge entsteht, weil über einen längeren Zeitraum zu viel Druck auf ein und dieselbe Hautstelle. Durch diesen Druck verdichtet sich die obere Hautschicht. Die Haut möchte sich durch diesen Mechanismus vor dem andauernden Reiz schützen. Problematisch wird es, wenn der Druck weiterhin ausgeübt wird. Die Hornhaut wird immer weiter aufgebaut und dann in die tieferen Hautschichten gedrückt. Gelangt dieser Hautdorn in tiefere Gefielde, können Nervenstränge gereizt werden, die dann starken Schmerz verursachen.

Hühneraugenentfernung

Die Entfernung eines Hühnerauges geschieht in der Regel in drei Schritten. Die Ursache der Entstehung muss aus der Welt geschaffen werden, die aufgebaute Hornhaut muss sachgerecht entfernt werden und sollte der betroffene Bereich auf Dauer entlastet werden. Gut sitzendes Schuhwerk ist wichtig, wenn der Fuß auch in der Zukunft vor schmerzhaften Hühneraugen bewahrt werden soll. Ist ein Hammerzeh oder ein Hallux Valgus für die Bildung des Hühnerauges verantwortlich, ist durchaus über einen chirurgischen Eingriff nachzudenken. Ist die Fehlstellung korrigiert, wird die Gefahr eines neuen Hühnerauges abgewendet.

Die verhornte Stelle kann am besten abgetragen werden, wenn zunächst ein Fußbad genommen wird und anschließend eine Fußfeile oder ein Bimsstein dafür genutzt wird, die Haut abzutragen. Bei diesem Arbeitsgang sollten aber Verletzungen vermieden werden, da sonst die Gefahr einer Infektion droht. Der Prozess des Abtragens muss oft über einen langen Zeitraum wiederholt werden. So verschwindet die Verhärtung nach und nach. Nach jeder Behandlung sollten die Füße mit einer reichhaltigen Creme verwöhnt werden. Wer eine professionelle Behandlung bevorzugt, kann sich regelmäßig einer medizinischen Fußpflege unterziehen.

Schutz der Druckstellen

Oft entstehen mit den Hühneraugen Schmerzen, wo die Schuhe gegen die betroffenen Stellen kommen. Zur Milderungen solcher Druckschmerzen, gibt es im Fachhandel diverse Produkte zum Schutz unterschiedlicher Stellen am Fuß. Diesen Druckschutz für Füße gibt es in verschiedenen Formen und besteht meist aus Gel gefüllten kleinen Kissen. Zum Beispiel selbstklebende kleine ovale GelPads, die einfach auf die drückende Stelle gelegt werden, aber auch spezifischere Produkte wie Ballenschalen oder Zehentrenner sind verfügbar. Bei Hammerzehen und anderen Fehlstellungen der Zehen können die Produkte für Entlastung sorgen.

Spezielle Hühneraugen-Pflaster

Hühneraugenpflaster, die in Apotheken oder gut sortierten Drogeriemärkten zukaufen sind, sind mit Keratolytika versetzt. Diese sorgen dafür, dass die verhärteten Hautstellen weich werden. Das Pflaster wird auf das Hühnerauge aufgeklebt und bleibt dann für einige Tage dort. Bei einigen Produkten ist es so, dass das Pflaster auf dem Hühnerauge verbleibt, bis es von allein abfällt. Wenn die Behandlung durch das Pflaster anschlägt, ist das Hühnerauge nach 14 bis 21 Tagen verschwunden und kehrt in der Regel auch nicht zurück, selbst wenn keine weitere Anwendung erfolgt.


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