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Therapie bei Heuschnupfen

Die erste Therapiemaßnahme bei einer Pollenallergie ist das Vermeiden der auslösenden Allergene. Dieses ist aber leider nur sehr schwierig möglich, da Pollen kilometerweit durch die Luft fliegen können.

Formen der Therapie:

Hyposensibilisierung:

Bei dieser Therapie wird das Allergen dem Allergiker regelmäßig in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt.

Sublinguale Immuntherapie:

Bei dieser Art der Therapie werden der betroffenen Person in ansteigender Dosierung Tropfen einer Pollenlösung unter die Zunge gegeben.

Gräser-Tablette:

Dabei wird eine Tablette mit Pollen des Wiesenlieschgrases langsam unter der Zunge aufgelöst. Diese Form der Therapie kommt vor allem bei starken Beschwerden zum Einsatz.

Medikamente:

  • zur schnellen Linderung bei akuten Beschwerden stehen Antihistaminika (z.B. Cetirizin) oder Glukokortikoid-Lösungen (z.B. Betamethason) zur Verfügung
  • außerdem können vorbeugend Präparate mit Cromoglicinsäure eingenommen werden, welche verhindern, dass das Immunsystem Histamin ausgeschüttet.
  • um allergische Reaktionen wie Juckreiz und Brennen der Haut zu lindern, empfiehlt es sich spezielle Hautpflegeprodukte mit den Inhaltstoffen Dexpanthenol, Urea oder Aloe Vera zu verwenden.

Alternativen:

  • in der Homöopathie kann durch Gegensensibilisierung Linderung geschaffen werden. Dabei wird dem Allergiker Blut entnommen, und daraus ein spezielles Medikament hergestellt. Dieses wird der betroffenen Person, ähnlich wie bei der Hyposensibilisierung in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt.
  • durch Akupunktur-Behandlungen kann in der Regel eine Besserung des Heu- schnupfens erreicht werden. Die Therapie sollte einmal pro Jahr wiederholt werden.
  • Nasenduschen mit 0,9-prozentiger Kochsalzlösung können während der Pollensaison zusätzlich helfen, die Pflanzenpollen aus der Nase zu spülen.

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