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Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten bei einer Hausstauballergie

Die wichtigste Maßnahme, um eine Hausstaubmilbenallergie zu therapieren, besteht darin, dass Bett zu sanieren. Milben finden nämlich in regelmäßig genutzten Matratzen ideale Lebensbedingungen. Außerdem sollten Allergiker ihre Matratze mit einem allergendichten Überzug beziehen. Das Bettzeug sollte regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden oder ebenfalls mit allergendichten Überzügen versehen werden. Es werden außerdem Bettwaren angeboten, die mit Substanzen aus dem Neembaum behandelt sind. Diese verhindern die Fortpflanzung von Milben, sind aber nicht ganz billig.

Zusätzlich werden auf dem Markt eine Mengen an Sprays, Pulver und Waschmittelzusätzen angeboten, die die vorhanden Milben bekämpfen. Solche Mittel sollten aber nur in Extremfällen verwendet werden.

Glatte Böden, wie Parkett oder Laminat sind nur dann empfehlenswert, wenn sie täglich gewischt werden, da der allergenbelastete Staub noch stärker aufgewirbelt wird als bei Teppichböden. Es sollte versucht werden eine milben- und allergenarme Wohnung zu schaffen.

Eine komplette Kontaktvermeidung mit Milben ist nicht möglich. In Apotheken sind Tests erhältlich, mit denen man den Grad der Milbenbelastung ermitteln kann.

Falls alle Sanierungsmaßnahmen, die Beschwerden einer Hausstauballergie auslösen können, nicht ausreichen, kann zur weiteren Behandlung eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden.

Medikamente wie z.B. schnellwirkende Antihistaminika und Glukokortikoid-Lösungen können bei akute Symptomen eine Linderung schaffen. Hilfreich bei allergischen Reaktionen der Haut, können außerdem spezielle Pflegeprodukte mit Dexpanthenol, Urea und Aloe Vera sein.


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