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Wie viel sind Ihnen Ihre Haare wert?

Waren nach dem Duschen immer so viele Haare im Abfluss? Seit wann habe ich diese Geheimratsecken? Wird die Platte nicht irgendwie immer lichter? Diese Fragen stellt sich wohl jeder Mann irgendwann. Die Diagnose des Hautarztes dürfte fast immer gleich ausfallen: androgenetische Alopezie – zu Deutsch: Haarausfall des männlichen Typs.

Dass es sich dabei um ein Phänomen handelt, das Männer schon seit Ewigkeiten plagt, beweist die Tatsache, dass den Betroffen seit Jahrhunderten allerlei Arzneien, Tinkturen, Hausmittel und Verhaltensregeln gegen ihren Haarausfall aufgeschwatzt werden. Ob Bauernweisheit oder bei Vollmond gebraute Kräuterextrakte, alle haben eins gemein: Sie funktionieren nicht.

Erst seit wenigen Jahren ist ein Mittel bekannt, das wirklich hilft: Finasterid, ein Wirkstoff, der die Umwandlung von Testosteron in das für den Haarausfall verantwortliche Dihydrotestosteron hemmt. Die hohe Wirksamkeit schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. 98 Tabletten für die tägliche Einnahme kosten ca. 180 Euro.

Etwas günstiger sind Minoxidil-Tinkturen, die zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Auch hier haben klinische Tests gute Ergebnisse nachgewiesen. Allerdings ist der Preis für die geringeren Kosten eine etwas geringere Wirksamkeit und die weniger komfortable Anwendung.

Kostenlos ist ein Stopp oder auch nur eine merkliche Verlangsamung des genetisch bedingten Haarausfalls nicht zu bekommen. Kurzhaarschnitt, vorsichtiges Kämmen, pflanzliche Shampoos, all das ändert nichts. Was Sie jedoch kostenlos bekommen können, sind Informationen, die Ihnen den Umgang mit Ihrem Leiden erleichtern. Wussten Sie beispielsweise, dass Haarausfall bei Männern ab dem 25. Lebensjahr völlig normal ist? Volles Haar bis ins hohe Alter ist die Ausnahme. Und Stars wie Bruce Willis haben den kahlen Kopf längst salonfähig gemacht.

Wenn Ihnen die Vorstellung Ihres spiegelnden Hauptes jedoch ein Graus ist, bleibt nur der Gang zum Hautarzt – und der Griff ins Portemonnaie.


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