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Gesund bleiben durch Entspannungstechniken

Volkskrankheit Rückenschmerzen, tönt es derzeit aus den Medien. Langes Sitzen am Arbeitsplatz und schwere körperliche Anstrengungen führen über kurz oder lang zu Verspannungen, Zerrungen, Muskelverhärtungen und schlimmsten Falls sogar Bandscheibenvorfällen. Zusätzlich belasten wir unsere Rückenmuskulatur durch verkrümmte Haltung oder schädliche Schlafstellungen. Die Wirbelsäule wird praktisch den ganzen Tag bewusst oder unbewusst stark belastet. Hier kann auf einfache, und vor allem ungefährliche Weise schnell Abhilfe geschaffen werden. Mit verschiedenen Entspannungstechniken kann man Muskelverhärtungen und Spannungen schnell lösen und vorbeugend agieren.Außerdem können manche Techniken für Verspannungen mit psychischen Ursachen sehr wirksam sein. Eine Stress lindernde Methode ist die Atemtechnik. Ist der Mensch stark gestresst oder steht unter Druck, wird die Atmung schneller und der Puls steigt an. Mit ruhigen, konzentrierten Atemzügen kann dieser Zustand schnell behoben werden. Übungen dafür findet man unter anderem im Yoga. Hierfür ist ein qualifizierter Atemlehrer sehr hilfreich.

Eine der bekannteren Techniken ist das autogene Training. Diese Variante erfordert höchste Konzentration. Man benötigt eine fachgerechte CD und eine Isomatte oder einen vergleichbaren Untersatz. Nachdem die CD eingelegt ist sollte man möglichst genau den Anweisungen folgen. Es beruhigt den Geist im allgemeinen und kann bei regelmäßiger Anwendung zu einem ausgeglichenem und entspanntem Gemüt führen.

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Meditieren ist dem autogenen Training in gewisser Hinsicht ähnlich und findet seinen Platz ebenfalls im Yoga. Wählt man eine Methode aus dem Yoga-Bereich, sollte man lieber pro Tag eine viertel- bis halbe Stunde für die Wiederholungen der Übungen einplanen, anstatt einmal in der Woche mehrere Stunden zu trainieren. Kurze, regelmäßige Wiederholungen sind wesentlich effektiver als Übungen in größeren Zeitabständen.

In der traditionellen chinesischen Medizin sind auch andere Entspannungstechniken bekannt. Beim Qigong und Tai-Chi verbindet man geistliche Atem- und Meditationsübungen mit körperlichen Bewegungen, die das Qi oder Chi des Körpers in Harmonie und ohne Blockaden bringen soll. Nach der asiatischen Tradition müssen die Strömungen Yin und Yang im Einklang und ohne Unterbrechungen fließen. Diesen Zustand erreicht man, indem man sich zunächst nur auf die Atmung konzentriert und versucht, sich die Flüsse des Chi im eigenen Körper vorzustellen, die in Einklang und Harmonie durch die Bahnen fließen. Hat man eine innere Ruhe erlangt, können ergänzend dazu spezielle Bewegungen, die man in Kursen erlernen kann, hinzu genommen werden. So werden Blockaden im Körper gelöst und das Chi kann wieder ungehindert fließen. In China werden derartige Übungen schon seit über 2500 Jahren praktiziert und wie man weiß, lebt die asiatische Bevölkerung durchschnittlich am längsten, was sicherlich auch ihren ungewöhnlichen Lebens- und Ernährungsweisen zu verdanken ist.

Eine wirkungsvolle Methode der westlichen Medizin ist die Euthonie. Der Name stammt aus dem griechischen und bedeutet frei übersetzt: Harmonische Spannung. Es geht also weniger darum vollkommene Entspannung zu erreichen, sondern viel mehr um das bewusste Fühlen jedes einzelnen Körperteils. Legen Sie sich einige Hilfsmittel, wie kleine Bälle, mit Körnern gefüllte Säckchen oder kleine Holzstifte bereit und nehmen Sie eine sitzende Position ein. Schließen Sie Ihre Augen und versuchen Sie sich nur auf ein Körperteil, beispielsweise den Zeigefinger, zu konzentrieren. Stellen Sie sich die einzelnen Fingerkuppen und Muskelstränge, sowie die Nerven und die Haut, die den Finger umschließt, vor. Berühren Sie nun ein Hilfsmittel Ihrer Wahl mit dem Zeigefinger. Das Ziel ist es, kleinste Berührungen bewusst zu erleben und so störende Blockaden aufzuheben.

Es steht uns eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Verfügung, die die Gesundheit des Körpers stark fördern kann. Bei regelmäßigen Anwendungen können so Alltagsstress, Haltungsschäden und Verhärtungen langfristig gelindert oder sogar vermieden werden.


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