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Hornhaut und Schrunden Entfernung

Hornhaut und Schrunden richtig behandeln!

Die Elastizität der Haut kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden. Ein Flüssigkeitsdefizit, Kälte oder Heizungsluft führen dazu, dass die Haut trocken ist und nicht mehr so elastisch. Trockene Haut ist der Auslöser für Schrundenbildung. In der warmen Jahreszeit kann das Barfußlaufen und offenes Schuhwerk die Haut an den Füßen sehr stark beanspruchen. Durch die Spannung der Haut, die durch die mangelnde Elastizität auftritt, kommt es zu Rissen. Schrunden können aber durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Das Tragen falschen Schuhwerks oder eine Deformation des Fußes kann zu Schrunden führen. Im Alter wird die Haut trockener. Dies begünstigt die Bildung von Schrunden ebenfalls. Chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn, Diabetes oder weitere Autoimmunerkrankungen sind als Ursache ebenfalls nicht ausgeschlossen. Durch eine Mangelversorgung wird bei Betroffenen die Hautoberfläche verändert, was zu Schrunden führen kann. Im Gegensatz zu trockenen Schrunden gibt es auch feuchte Schrunden. Personen, die viel im Wasser sind oder zu Schweißfüßen neigen, sind von diesen betroffen. Eine Bakterien- oder Pilzinfektion führt oftmals zu feuchten Schrunden.

Die Behandlung von Schrunden

Um zu heilen, brauchen Schrunden lange Zeit. Die befallenen Stellen lassen sich nicht „stilllegen". Risse platzen immer wieder auf und ziehen den Heilungsprozess in die Länge. Dadurch, dass die Hautpartien so schlecht abheilen, erhöht sich das Risiko einer Infektion. Pilzsporen heißen diese Areale willkommen und Entzündungen können bis zu großen Abszessen führen. Solche Problemfälle gehören natürlich in die Hände eines erfahrenen Arztes. Grundsätzlich sind Schrunden, oder auch Rhagaden genannt, selbstheilend. Es bedarf lediglich einiger Geduld. Die Anwendung von Zinksalben oder sehr fetthaltigen Produkten ist dem Heilungsprozess förderlich, für Zuckerkranke gibt es extra Fußcreme für Diabetiker. Für Füße, an denen Schrunden auftreten, sind Fußbäder weniger gut. Der Haut wird bei einem Fußbad aber eher Feuchtigkeit entzogen, als zugeführt. Die betroffenen Hautstellen sollten abgedeckt werden, damit keine weiteren Reizungen hinzukommen. Außerdem können Salben auf diese Weise besser einwirken. Für die Behandlung sollte spezielle Fusscreme für Schrunden oder Salbe eingesetzt werden, die meistens Harnstoffe, Panthenol, Bisabolol oder Lanolin enthält. Auch ätherische Öle können von Nutzen sein. Ein Arzt oder Podologe wird Füße mit Schrunden am besten behandeln können. Die Hautstellen werden fachmännisch desinfiziert und die Haut wird geglättet. Überschüssige Hornhaut kann durch den Fachmann abgetragen werden.

Vorbeugen statt heilen

Als beste Vorsorge sollten die Füße regelmäßig gepflegt werden. Feuchtigkeitsspendende Cremes versorgen die trockene Haut optimal. Als Prophylaxe sind Harnsalben mit einem Anteil von fünf Prozent sehr gut geeignet. Höherprozentige Cremes werden benutzt, wenn bereits Schäden aufgetreten sind. Die Fußpflege mit Bimsstein oder Hornhauthobel hält die Füße glatt und verhindert eine vermehrte Hornhautbildung. Nach einem entspannenden Bad oder einer warmen Dusche sind die Füße besonders gut zu behandeln, weil die Haut bereits weich und geschmeidig ist. Es sollte aber gut darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Hornhaut abgetragen wird, da sonst tieferliegende Hautschichten beschädigt oder verletzt werden könnten.


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