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Die Lunge - Ihr Aufbau und ihre Funktionen

Für die fortlaufende Versorgung des menschlichen Körpers mit Sauerstoff ist die Lunge verantwortlich. In ihr findet der lebenswichtige Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd statt.

Die Lunge liegt zwischen dem Herzen und den großen Blutgefäßen im Brustkorb und besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel.

Lage, Aufbau und Funktion

Bei der Einatmung strömt Luft durch die Nase, den Rachen, den Kehlkopf und die Luftröhre.

Die Luftröhre ist ca. 10cm lang und teilt sich am Ende in zwei Äste. Die beiden Hauptbronchien versorgen je einen Lungenflügel und teilen sich wie Zweige eines Baumes immer weiter auf. Diese Lungensegmente verzweigen sich weiter in Bronchien bis sie in die Lungenbläschen münden.

In den Alveolen findet der lebenswichtige Gasaustausch statt. Der Sauerstoff der eigeatmeten  Luft  wird hier vom Blut aufgenommen und in Kohlendioxyd umgewandelt - dieses wird mit der Atemluft bei der Ausatmung wieder abgegeben.

Ein Erwachsener braucht in der Regel 12-15 Atemzüge pro Minute damit er in Ruhe ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist. Bei jeder Einatmung wird ein halber Liter Luft aufgenommen - bei Anstrengung natürlich mehr. Je nach körperlicher Leistungsfähigkeit variiert auch die Lungenfunktion. Es entsteht Luftnot, wenn die Lunge nicht mehr genügend Sauerstoff liefern kann.

Durch verschiedene Atemtests kann die Leistung und Funktion der Lunge überprüft werden. Dies ist vor allem vor Operationen wichtig, damit der Arzt sehen kann, ob Teile der Lunge, die von Krebs befallen sind, überhaupt entfernt werden können.

Die Größe der Reserveleistung der Lunge hängt von vielen Faktoren ab. Dabei spielt zum Beispiel die körperliche Aktivität eines Menschen sowie seine Lebensgewohnheiten eine Rolle. Besonders nachteilig ist natürlich das Rauchen. Der Nikotinabusus kann nicht nur zu Lungenkrebs führen sondern auch die Funktion der Lunge stark einschränken. Bei Menschen die an Lungenkrebs erkrankt sind und zusätzlich in der Lungenfunktion beeinträchtigt sind besteht die Gefahr, dass sie nicht operiert werden. Folge wäre nach der Operation eine nicht ausreichende Lungenleistung.


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