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Nebenwirkungen der Chemotherapie bei Rachen- und Kehlkopfkrebs

Egal, wie sorgfältig eine Chemotherapie durchgeführt wird, Nebenwirkungen sind nicht vermeidbar. Da jede Person diese Nebenwirkungen unterschiedlich empfindet, braucht auch jede einzelne Person unterschiedlich viel Durchhaltevermögen.

Die folgenden Beschwerden können durch eine Chemotherapie auftreten, müssen es aber nicht. Aus diesem Grund sollten Sie sich nicht schon vor der Therapie verrückt machen. Ihr Arzt wird versuchen, die Chemotherapie so erträglich wie möglich zu gestalten.

Übelkeit und Erbrechen

Die meisten Personen sind von Übelkeit mit Brechreiz oder Erbrechen betroffen. Diese Beschwerden entstehen dadurch, dass das Zytostatika direkt im Zentrum des Gehirns wirkt, welches das Erbrechen auslöst. Verstärkt werden kann dieses Symptom durch seelische Ursachen, wie z.B Angst. Die meisten Krebspatienten erhalten schon vor der Chemotherapie Medikamente als Infusion, welche die Übelkeit wirksam unterdrücken. Sollten die Beschwerden so stark sein, kann auch während der Therapie eine Tablette eingenommen werden. Erwähnenswert ist, dass viele Betroffene mittlerweile die Chemotherapie komplett ohne Übelkeit oder Erbrechen überstehen.

Appetitlosigkeit

Durch die Chemotherapie kommt es bei vielen Personen zu Appetitlosigkeit und Geschmacksveränderungen.

Diese Tipps können Ihnen helfen:

  • Speisen und Getränke wählen, auf die man Lust hat
  • machen Sie das Essen zu etwas Besonderem
  • Lebensmittel, die die Magenschleimhaut reizen oder den Magen stark belasten, unbedingt meiden (saure, fettige Speisen, Scharfes, Kaffee, Alkohol)
  • sollte Sie der Geruch von Speisen stören, essen Sie kalte Gerichte
  • viel Trinken, vor allem bei Erbrechen oder Durchfall

Haarverlust

Die Haarwurzeln werden durch die Chemotherapie häufig geschädigt, was früher oder später zum vorübergehenden Ausfallen der Haare führt. Nicht nur die Kopfhaare sind von dem Ausfall betroffen sondern auch die gesamte Körperbehaarung.

Jede betroffene Person muss selbst entscheiden, wie er mit dem Haarverlust umgeht. Möchte man für einige Zeit mit einer Glatze leben oder lässt man sich für diesen Zeitraum eine Perücke anfertigen.

Wichtig zu sagen ist, dass die Haare nach der Behandlung wieder überall nachwachsen.

Auch alle anderen Nebenwirkungen nehmen in der Regel ab, sobald die Behandlung mit den Zytostatika beendet ist.

Da der Körper bei Rauchern weniger durchblutet ist, wie bei Nichtrauchern, kann es dazu führen, dass eine Strahlen-bzw. Chemotherapie weniger wirksam ist. Aus diesem Grund sollten Raucher unbedingt während der Behandlung das Rauchen aufgeben.


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