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Therapiemöglichkeiten bei einer allergischen Erkrankung

Symptomatische Therapie:

Die meisten Allergien werden medikamentös behandelt. Die Medikamente sollen die Symptome lindern oder verhindern, sie können die allergische Erkrankung jedoch nicht heilen. Die Darrreichungsformen (Tabletten, Nasensprays, Augentropfen, Cremes, Salben) von Antiallergika sind unterschiedlich und richten sich nach der Krankheitsform und dem Schweregrad. Häufig eingesetzte Wirkstoffe in dieser Therapie sind:

  • Antihistaminika
  • Mastzellstabilisatoren
  • Beta-2-Sympathomimetika
  • Leukotrienrezeptoren-Antagonisten bei Asthma
  • Theophyllin
  • Immunmodulatoren bei atopischer Dermatitis
  • Kortison
  • Immunsuppressiva in schweren Fällen

Prophylaxen:

Dieses bedeutet vorbeugende Maßnahmen zu treffen, damit eine Allergie vermieden werden kann. Diese Therapie gelingt am Besten durch die Vermeidung von bestimmten Allergenen. Säuglinge sollten bis zum 4. Lebensmonat gestillt werden. Studien belegen, dass gestillte Kinder seltener an Allergien erkranken. Babys mit einem erhöhten Allergierisiko, die nicht gestillt werden können, sollten daher mit hypoallergener Babynahrung gefüttert werden.

Immuntherapie:

Bei der Immuntherapie wird erst wöchentlich, später monatlich, in einem Zeitraum über drei bis fünf Jahren das Allergen in ansteigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Bei der Therapie der Hyposensibilisierung ist es wichtig, dass es sich um eine Allergie des Sofort-Typs handelt. Ziel der Therapie ist es, dass der Körper eine Toleranz gegen das Allergen entwickelt.


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