Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Außerdem geben wir Informationen zu Nutzung unserer Website an unsere Werbe-Partner weiter. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu!

Möglichkeiten, um die Diagnose Allergie zu stellen

Es gibt unterschiedliche Arten von Tests, um eine Diagnose zu stellen. Diese Diagnose zeigt dem Allergologen, auf welche Stoffe eine Person allergisch reagiert.

Hauttests:

Der Hauttest gehört zu den Standartuntersuchungen, wenn der Verdacht besteht, das eine Allergie vorliegen könnte. Bei diesen Tests werden in unterschiedlichster Art und Weise Allergenextrakte oder allergenhaltiges Material in Kontakt mit der Haut gebracht. Betroffene Personen zeigen nach einer bestimmten Zeit eine lokale Hautreaktion. Durch diese Reaktion kann der Schweregrad der Allergie festgestellt werden und gegen welche Allergene die Person sensibilisiert ist. Somit kann die Diagnose Allergie meistens schon gestellt werden.

  • Pricktest: In Tropfenform werden verschiedene Allergene auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen. Dann wird mit einer feinen Nadel oberflächlich in die Haut gestochen. Wenn die Person reagiert, kommt es im Bereich des entsprechenden Allergentropfen zu Rötung, Juckreiz und Quaddelbildung. Damit ist die Diagnose eindeutig.
  • Prick-to-prick-Test: bei diesem Test wird mit der Nadel erst in die Allergenquelle (z.B. Früchte) und danach in die Haut gestochen. Die Diagnose wird aufgrund der Hautreaktion gestellt.
  • Intrakutantest: hier werden wässrige Allergenextrakte mit einer Tuberkulinspritze direkt unter die Haut gespritzt. Sollten sich bei diesem Test Reaktionen zeigen, ist die Diagnose gesichert.
  • Reibetest: der vermutete Allergieauslöser wird an der Innenseite des Unterarms eingerieben. Reagiert die Person kommt es zu Rötung und Quaddelbildung.
  • Scratchtest: Allergenextrakte werden auf die Beugeseite des Unterarms gegeben, danach wird mit einer Lanzette die Haut oberflächlich angeritzt.
  • Epikutan-Test: dabei wird ein Pflaster mit Allergen-Vaseline-Mischung auf die Haut gebracht, und muss dort 2-3 Tage verbleiben, bevor ein Ergebnis zu sehen ist und eine Diagnose gestellt werden kann.

Provokationstests:

Bei Provokationstests, werden die vermuteten Allergene nicht über die Haut, sondern in einer anderen Form dem Körper zugeführt (Nasenspray, Augentropfen etc.). Somit kann sofort eine Beschwerde-Auslösung nachgewiesen werden und nicht nur der Nachweis von IgE-Antikörpern im Blut. Es ist immer die Anwesenheit eines Arztes bei diesem Test erforderlich, da es zu unerwarteten Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen kann.

Bluttest:

Im Blut kann der Gesamt IgE-Antikörper Spiegel gemessen werden. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, ob vermehrt IgE-Antikörper vom Körper gebildet werden. Ein erhöhter Wert muss nicht unbedingt auf eine Allergie schließen, sondern kann auch bei Parasitenbefall oder hämatologischen Erkrankungen vorliegen. Deswegen ist die Blutuntersuchung alleine, für die Diagnose einer Allergie unzureichend.


Seiteninformationen: Letzte Änderung: 14.12.2008 - 16:49, PageViews: 670