Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Außerdem geben wir Informationen zu Nutzung unserer Website an unsere Werbe-Partner weiter. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu!

Die Akne

Akne ist eine Hautkrankheit, die in verschiedenen Lebensabschnitten auftreten kann, meistens aber als Begleiterscheinung während der Pubertät wahrgenommen wird. Diese Form der Akne wird als Acne vulgaris bezeichnet und tritt vor allem an Körperstellen mit talgdrüsenreicher Haut auf wie Gesicht, Nacken, Brust oder Rücken.

Die Akne Formen

Acne conglobata

Die Ausprägung der Akne kann sehr unterschiedlich sein, von kaum wahrgenommenen Mitessern, sogenannten Komedone bis hin zu eitrig, entzündeten Pusteln und Papeln (Acne papulopustulosa), die auch in Abszessen und Fisteln enden können. Eine solche schwere Form wird als Acne conglobata bezeichnet.

Acne vulgaris

Die Acne vulgaris entsteht durch die hormonellen Veränderungen während der Pubertät mit einer einhergehenden Talgdrüsenvergrößerung und einer Verhornungsstörung der Haut. Sie ist oft genetisch vordisponiert und tritt vermehrt bei Männern auf. Oft kommen noch bakterielle Entzündungen dazu, die das Hautbild weiter verschlechtern. Schlimme Formen der Akne müssen von einem Hautarzt behandelt werden, damit keine nachhaltigen Hautveränderungen wie Narben zurückbleiben. Als Therapie werden hornlösende Substanzen, sogenannte Keratolytika, wie Benzoylperoxid oder (Iso-)Tretinoin verwendet und bei bakterieller Besiedlung auch eine antibiotische Therapie mit Erythromycin oder Clindamycin.

Acne cosmetica

Eine weitere Form der Akne ist die Acne cosmetica, die vor allem bei Frauen auftritt. Hier ist auslösender Faktor ein übermäßiger Gebrauch von fetthaltigen Kosmetika, die zu einer Verstopfung der Talgdrüsen führt. Meist reicht eine Einschränkung des Kosmetikakonsums aus, um diese Akne zu behandeln. Eine ähnliche Form ist die Acne venenata, verursacht durch den Hautkontakt mit halogenierten Kohlenwasserstoffen (Chlorakne) oder Schmierölen, Teer und Pech (Ölakne). Auch hier sollte der Kontakt mit den auslösenden Stoffen vermieden werden, um eine Heilung zu ermöglichen.

Acne aestivalis

Die Acne aestivalis ist auch unter dem Namen Mallorca-Akne bekannt. Sie tritt bei UV-Bestrahlung und gleichzeitiger Auftragung von Sonnencremes auf und kann ein Exanthem auslösen, dass durch einen Hautarzt behandelt werden sollte.


Seiteninformationen: Letzte Änderung: 22.06.2008 - 18:09, PageViews: 3.863